Und so kam es zu dieser Seite:

Ich hatte es ja hier schon mal in Rahmen der Gateway-Diskussion angesprochen, hatte gehofft das zeitnah auf dem Gruppentreffen vorstellen zu können, aber da sich bisher niemand berufen fühlt eines zu organisieren, möchte ich die Idee einfach mal vorstellen. Hintergrund: Die Gateway-Netze in Deutschland sind zerstückelt und zum teil zerstritten. Das liegt in der Natur der Sache – die Betreiber können sich nur in Internet-Foren und Chats austauschen, die persönliche Komponente fehlt, es braust leicht auf, wir alle kennen das. Leidtragend ist die Idee. Was nützt es mir, wenn ich von Iserlohn aus nach Dresden und Lübeck quatschen kann, aber nicht nach Dortmund oder Hagen. Dafür ein Essener mit Berlin quatschen kann, aber nicht mit Bochum. Es wäre in meinen Augen also an der Zeit, die Rahmenbedingungen für ein NRW-weites Gateway-Netz zu schaffen, einen wohl definierten Rahmen, der die gemeinsame Idee stützt und möglichst sicher stellt, dass alle wohlwollend am Strang zielen um eine gemeinsame Idee zu verwirklichen – ein Gateway-Netz, in dem wir NRW-weit von Stadt zu Stadt und vielleicht sogar von Stadtteil zu Stadtteil quatschen können. Gatewaybetreiber aus anderen Netzen nicht „abwerben“, aber vielleicht dafür gewinnen, ein paralleles Gateway mit zu betreiben. Funkervereinigungen aus der Region ansprechen, Kontakte herstellen, pflegen und für die Idee werben. Sich zur Idee bekennen, als Gemeinschaft, später vielleicht sogar Verein. Mit ganz viel Grössenwahn vielleicht eine gemeinsame Interessensvertretung aller Gateway-Betreiber in NRW gegenüber der Bundesnetzagentur, so dass wir einvernehmliche und vor allem rechtssichere Bedingungen für alle Gatewaybetreiber in NRW schaffen können, denn der Betrieb von unbemannten Gateways ist nur für den CB-Funk rechtssicher geregelt. Im PMR- und Freenet-Bereich ist das Betreiben von Gateways aufgrund einer Regulierungslücke zu unseren Ungunsten leider nicht rechtssicher möglich – zwar ist in der Praxis der Betrieb geduldet, aber sobald sich jemand beschwert, kann die BNetzA den Betrieb sehr leicht für illegal erklären! Das ist nur einer von vielen Aspekten, warum es sinnvoll wäre, wenn wir eine etwas festere Arbeitsgemeinschaft auf die Beine stellen könnten, die mit einer klaren Message und einem Nutzen für die Bürger von NRW, nämlich der kostenlosen, stadtteilübergreifenden Kommunikation, mehr Gewicht hat als jeder von uns einzeln je haben kann. Ich würde hierzu gerne eine freies Diskussions-Meeting einberufen, vielleicht so grob im frühen Sommer, damit Zeit bleibt eventuell noch etwas Werbung für die Veranstaltung zu machen. Ich poste dies zunächst nur in der Funkervereinigung Dortmund, da ich mir hieraus ein kleines bisschen erhoffe, dass wir schnell eine schlagfertige Truppe zusammen kriegen könnten, die sich regelmässig treffen kann und uns so vielleicht ermöglicht den Hobbyfunk mit legalen mitteln und einem coolen Projekt voran bringen zu können. Das war jetzt viel Texte, und jetzt freue ich mich über jeden Kommentar!